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WordPress: Schadcode-Lücke im Core, Angriffsversuche laufen

!Risiko hochVeröffentlicht Aktualisiert
Risikostufe
Hoch
Kategorie
Schwachstelle
Betroffene Systeme
WordPress vor 7.1.4
Ältere Zweige ohne Backport-Update (u. a. 7.0.8, 6.9.11, 6.8.12 laut WordPress)
Abhilfe verfügbar
Ja: WordPress 7.1.4 bzw. die Backport-Versionen, u. a. 7.0.8, 6.9.11 und 6.8.12 (erschienen am 28.10.2026)
Quelle
heise online, The Hacker News

Was ist passiert?

WordPress hat mit Version 7.1.4 knapp zwei Dutzend Lücken geschlossen. Eine davon (CVSS 8.1, eine CVE war zum Meldungszeitpunkt noch nicht vergeben) erlaubt nicht angemeldeten Angreifern, während eines laufenden Core-Updates Schadcode einzuschleusen. Der Grund: WordPress nutzt dabei einen vorhersehbaren, aus dem Internet erreichbaren Pfad unter „wp-content/upgrade“. Die Sicherheitsfirma Wordfence hat laut heise in den ersten 21 Stunden mehr als 18.500 Anfragen gezählt, die gezielt nach anfälligen Pfaden suchten.

Wer ist betroffen?

Alle WordPress-Seiten, die noch nicht auf 7.1.4 oder eine der Backport-Versionen aktualisiert sind. Das betrifft viele Webseiten im Mittelstand.

Wie hoch ist das Risiko?

Hoch. Angreifer brauchen keine Anmeldung, und es werden bereits gezielt anfällige Seiten gesucht. Eine übernommene Webseite kann Besucher angreifen und dem Ruf des Unternehmens schaden.

So schützen Sie sich

  1. Prüfen, ob das Update auf 7.1.4 bzw. die passende Backport-Version tatsächlich installiert ist, sonst zeitnah nachholen.
  2. War das Update noch nicht installiert: auf erfolgreiche Angriffe prüfen, also unerwartete PHP-Dateien unter „wp-content/upgrade“, unbekannte Admin-Konten, fremde Plug-ins und auffällige Log-Einträge.
  3. Web Application Firewall bzw. den Schutz des Hosters aktiv halten und Admin-Zugänge mit MFA absichern.

Quellen

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Stand: 30.10.2026